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Symposium: “Diakonische Kirchen(um)nutzung”

Diakonische Akteur:innen gewinnen für die Frage zukünftiger Kirchennutzung an Relevanz und die zunehmende Sozialraumorientierung in der kirchlichen Praxis rückt auch die Diakonie für die Frage nach Kirchennutzung neu in den Blick. In einem Symposium wollen wir zum einen das explizite diakonische Potential von Kirchenräumen ausloten: dieses umfasst die Mit- und Umnutzung von Kirchen durch diakonische Institutionen oder in dezidierter Beteiligung an Stadt- und Regionalentwicklung, aber auch Kirchenräume in diakonischen Einrichtungen. In mehreren Panels gehen wir diesen Themen im Gespräch von Theologie, Architektur- und Diakoniewissenschaft, der Stadt- und Regionalplanung, der Immobilienwirtschaft und der Religionswissenschaft nach. In Workshops werden Fallstudien zu einzelnen Beispielen aus der Arbeit des Projekts erarbeitet.
Daneben soll die implizite diakonische Dimension jedes Kirchengebäudes ausgelotet werden. Sie zeigt sich etwa dort, wo Kirchenräume als offene Räume der Gastlichkeit, als Schutzräume, als Orte grenzüberschreitender Gemeinschaft genutzt und erlebt werden und verbindet sich mit bestimmten Baukonzepten. Diesen Aspekt beleuchten wir in drei öffentlichen Abendvorträgen am 27.9. mit einem sozialräumlich differenzierten Dreiklang zu Citykirche (PD Dr. Hilke Rebenstorf), Gemeindezentrum (Prof. Dr. Jan Hermelink) und Dorfkirche (Dr. Christine Siegl). Prof. Dr. Albert Gerhards wird die Vorträge bündeln. Das Programm des weiteren Symposiums und alle Informationen zur (digitalen) Teilnahme an den öffentlichen Abendvorträgen finden Sie ab etwa Juli zur Tagung unter www.transara.de

Organisiert wird das Symposium von Teilprojekt 2: Prof. Dr. Alexander Deeg und Dr. Kerstin Menzel