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Teilprojekt 7 – Politiken der Grenze. Neubestimmung des Sakralraumbegriffs

Sakralraumtransformation: Politiken der Grenze. Neubestimmung des Sakralraumbegriffs mittels Differenzdenken und spatial turn

Ziel dieses Projekts ist die Erarbeitung einer Theorie des Sakralraumes. Zentral für eine Neubestimmung des Sakralraumbegriffs ist – nicht allein aus theologischer Perspektive – das Überschreiten langlebiger Dichotomisierungen (z.B. sakral/profan, Kirche/Welt, Innen/Außen). Dieses kann gelingen, indem Erkenntnisgewinne des spatial turn (ausgehend von Michel de Certeau) zusammengebracht werden mit derzeitigen kulturwissenschaftlichen Diskurssträngen zum Thema Versammlung und Gemeinschaft. Eine mit Hilfe eines Differenzdenkens ermöglichte Neubestimmung des Sakralraumbegriffs legt nicht nur dichotomische Rahmungen und binäre Praktiken offen, sondern ist von gesellschaftlicher Relevanz, insofern Versammlung (Gesellschaft und Gemeinschaft) mit Hilfe „anderer“ Politiken (und damit mit Hilfe „anderer“ Räume bzw. Raumvorstellungen) und nicht-essentialistischer Denkformen im Anschluss an den postcolonial turn zu denken gesucht wird.

Zur Universität Bonn


Mitarbeiter des Teilprojektes 7:

Prof. Dr. Jörg Seip

Leitung Teilprojekt 7

Dr. Robert Plum

Koordinator / Postdoc Teilprojekt 7